Was ist Pranayama?

…. in aller Kürze

Prana & die Quelle des Prana

Das Ziel und die Wirkung des Pranayama ist die Kontrolle und Stärkung der Lebensenergie durch Atemübungen. Prana ist die Energie, Yama kann mit „steuern“ und „ausweiten“ übersetzt werden.

Im Pranayama verlängern wir bewusst die drei Säulen der Atmug:

Einatmung – Ausatmung – Luftanhalten

Beim Einatmen nehmen wir die Energie in Form von Sauerstoff auf, beim Luftanhalten, halten wir diese Energie und kosten sie aus und bei der Ausatmung entledigen wir uns mit dem Atmen von Gedanken und Gefühlen. Das Ergebnis dessen, ist ein erhöhter Fokus, innere Stärke und ein gesundes Urteilsvermögen. Eine ruhige Atmung resultiert in einem ruhigen Geist. Das Atmungssystem, welches durch die Praxis des Pranayama in seiner Funktion bestens unterstützt wird, reinigt Körper und Geist.

Unsere Lebenskraft wird durch das Chi gesteuert, Energiezentren finden wir in den sogenanten Chakras. Die Energiekanäle, also sozusagen die Autobahnen für unsere Lebensenergie, nennen sich Nadi. Insbesondere diese Nadis werden durch die regelmäßige Ausübung des Pranayama angeregt und „fit“ gehalten. Daneben gibt es natürlich auch Übungen, die sich mit den Chakren beschäftigen und auch unser Chi positiv beeinflussen.

Pranayama gibt dir die lebensnotwendige Energie bis in die feinsten Schichten. Die Atmung ist die direkteste ud wichtigste Quelle für das Prana. Daneben ist unsere Nahrung ein wichtiger Bestandteil. Frische Nahrungsmittel, wie Obst und Gemüse beinhalten mehr Prana, als bearbeitete Lebensmittel oder Fleisch. Zwei weitere Quellen für die Aufnahme von Prana sind Schlaf und natürlich eine positive Lebenseinstellung.

Die Wirkungen des Pranayama

Ich hatte ja bereits die Nadis erwähnt. Nadis sind Energiekanäle, die das Prana, unsere Lebeskraft durch den Körper und Geist leiten und man kann sagen, dort auch verteilen. Sind die Nadis blockiert, kann dies zu Depressionen, Ängsten und auch physischen Krankheiten führen. Per Breathwork kontrollierst du das Prana und dessen Fluss im Körper. Du sorgst also dafür, dass die Nadis immer frei sind, kein Stau entsteht.

Mit dem Pranayama durchbrichst du den Fluss der „blockierenden“ Atmung und schaffst freie Bahn für deine Energie!

Mit dem Breathwork hälst du ein Werkzeug in der Hand, mit dem du das Prana und dessen Fluss im Körper kontrollierst. Vom ersten Moment an, verlangsamt das Pranayama-Breathwork deine Atmung und ermöglicht dir so Stück für Stück mehr Fokus, du bist immer mehr im Hier und Jetzt, mit klarem Kopf. Dein Körper und Geist wird energetisiert. Du schaffst so selbst eine Verbindung von Atmung und Gefühlen.

Durch die Kontrolle der Atmung erlangst du Kontrolle der Gefühle.


Möchtest du das Pranayama-Breathwork fundiert und von Grund auf (kennen-)lernen, dann schreibe dich gleich ein für den Anfängerkurs, der am 21.10. um 18h startet!


Vier Atemübungen & deren Wirkung

Hier stelle ich Dir exemplarisch vier Atemübungen un deren Wirkung vor.

Ujjayi:

Die Ujjayi-Atmung ist eine der bekanntesten Atemübungen. Sie wird auch die siegreiche Amtung genannt. Bei einer ruhigen und möglichst langsamen Ein- & Ausatmung machst du eine leichtes Röchelgeräusch, das ein wenig an Darth Vader ereinnert 😉 Ujjayi macht den Kopf frei und beruhigt den Geist. Deine Lunge wird gestärkt und das Lungenvolumen erhöht sich. Ujjayi ist besonders hilfreich für Asthmatiker und bei Lungenkrankheiten und Verdauungsproblemen.

Kapalbhati:

Diese Atemübung wird auch Feueratmung oder Schädelleuchten genannt. Die Feueratmung entgiftet und reinigt die Energiekanäle. Bei dieser Art des Atmens stößt du mit der Ausatmung kurz und kräftig die Luft mit dem Zwerchfell aus. Die Ausatmung ist also kurz und kraftvoll, die Einatmung eher passiv und reflexthaft.

Box-Breathing:

Bei der Box-Atmung atmest du möglichst langsam und ruhig, zählst beim Einatmen auf 4, hälst für 4 Schläge die Luft an, atmest für 4 aus und hälst wieder 4 Schläge an, bevor du den Zyklus von vorne beginnst. Diese Übung nutzen unter anderem auch die Navy Seals, um Stress abzubauen, Geist und Körper zu beruhigen und den Fokus zu erhöhen.

Nadi Shodana:

Hier wird besonders dein Fokus und deine Konzentration geschärft. Bei der Wechselatmung, wie Nadi Shodana auch genannt wird, atmest du im Wechsel durch jeweils ein Nasenloch aus und ein und wechselst dann die Seite. Nadi Shodana bringt dein Prana in Fluss und gleicht die Energien aus. Links nehmen wir kühlende und ausgleichende Energie auf, rechts geben wir warme aktive Energie ab und dann das Ganze umgekehrt. Diese ruhige Atemübung hilft auch sehr gut, um in einen meditativen Zustand zu gelangen.